Die ehrenwerten und mutigen Scouts, welche für uns die neuen Gebiete Antaloors bereisen, haben bereits eine ganze Reihe neuer Monster gesichtet. Zum größten Teil konnten Skizzen dieser Kreaturen angefertigt werden. Diese Scouts sind natürlich keine Kämpfer, deshalb liegen uns auch noch keine Aussagen vor, die diesen neuen Gefahren am besten begegnet werden kann. Doch dafür werden ja unsere Helden bereit stehen, wenn das neue Antaloor endlich geöffnet wird, um von uns erkundet zu werden.
Gespenst oder was?
Vefluchter Krieger
Das Übersinnliche spielt auch in „Two Worlds 2“ wieder eine wichtige Rolle. Was für die Spieler faszinierend ist, bedeutet allerdings für die Kreativabteilung von Reality Pump Schwerstarbeit. Wie stellt man einen 1000 Jahre alten Geist dar? In welche Richtung muss man sich die Form eines Gottes vorstellen? Woraus besteht eigentlich ein Flaschengeist? …Fragen über Fragen. Aber wie ihr bei diesem aktuellen Artwork sehen könnt, gehen den Zeichnern keinesfalls die Ideen aus! Wir wissen übrigens schon, um wen es sich hier handelt, dürfen es aber noch nicht verraten! Sorry.
In der letzten Ausgabe war bereits von einer neuen und nicht nur grafisch beeindruckenderen Version der Toten Ritter die Rede. Dieuntoten Kämpen machen in „Two Worlds 2“ ihrem Namen alle Ehre und sind noch todbringender als in „Two Worlds“. Zu finden sind die verfluchten Krieger vor allem in der Sumpfregion, wo sie sich mit Riesenaxt und Krummsäbel bewaffnet dem Helden auf seinem gefahrvollen Weg zur Sumpfhexe entgegen stellen…
Velocis (Klauenwurm)
Zombie
Wenn ein Monster allein wegen seines ekligen Aussehens töten könnte, wäre der Klauenwurm sicherlich weit vorne mit dabei. Aber der Velocis vulgaris, so sein wissenschaftlicher Name, hat das eigentlich gar nicht nötig. Sein mächtiger Kopf, der eigentlich nur aus Zähnen besteht, zuckt beim Nahkampf hammerartig auf seine Gegner zu und sorgt für ein erstes Ausrufezeichen. Blitzschnell folgt im Anschluß noch das mit kräftigen Klauen besetzte Hinterteil und ein Großteil der Kämpfe ist beendet, bevor es richtig losging. Nachforschungen haben ergeben, dass der Klauenwurm sich im heißen Klima der Wüste entwickelt hat und die Drachen nicht ganz unbeteiligt an dieser Ausgeburt des Bösen waren. Allerdings ist diese Evolutionstheroie noch nicht wissenschaftlich bewiesen und manche Forscher führen die Entstehung des Velocis auch auf heimliche Experimente einer dunklen Priestergruppe zurück. Auch heutzutage trifft man die Velocis hauptsächlich in den heißen Regionen Antaloors an. Gut getarnt warten sie auf arglose Opfer und sind dann nur aufgrund kleiner Sandhaufen, die frisch aufgeschüttet wurden, für den g e ü b t e n Abenteurer erkennbar. Also Augen auf und wer kann, sollte rennen. Und zwar so schnell wie möglich
Zombies sind übers ganze Land verteilt. Naturgemäß tauchen sie vor allem nachts auf. Allerdings sind seit der Ausbreitung der dunklen Magie auch schon Exemplare bei Tageslicht gesichtet worden, hauptsächlich auf Friedhöfen, insbesondere in sumpfigen Gebieten. Dort warten die wandelnden Leichen gerne zusammen mit einer Horde Skelette auf ihre Gegner. Zombies sind recht langsam, haben allerdings eine enorme Reichweite mit ihren affenartigen Armen. Und egal welche Kreatur in diese tödlichen Umarmung landet, dann sieht es schlecht aus, zudem die Krallen mit einem tödlichen Gift beschmiert sind. Zu allem Überfluss gibt es auch noch Master-Zombies, die magiebegabt sind und einen Rest Menschenverstand ihr Eigen nennen. Eine ganz besonders gefährliche Mischung. Noch brenzliger wird es in den zahlreichen Höhlensystemen Antaloors. Dort haben sich die Zombies in den letzten Jahren stark verbreitet und perfekte Lebensbedingungen vorgefunden. In den engen Gängen behindert sie auch ihre Langsamkeit nicht mehr so sehr und mittlerweile wissen diese eigentlich nicht sehr vernunftbegabten Kreaturen ganz genau, wo in „ihrem“ Labyrinth die Sackgassen sind
Gargoyle
Scythe
Soeben ist ein waschechter Gargoyle im „Two Worlds“-Universum gelandet. Diese Monster erinnern an die bereits bekannten Höllenlords, sind allerdings ein klein wenig kleiner. Das heißt allerdings keinesfalls, dass Sie ungefährlicher sind. Diese Spezies ist im Gegensatz zu ihren großen Brüdern nämlich bedingt flugfähig. Das heißt, dass sich die Gargoyles mit einigen kräftigen Flügelschlägen einige Meter in die Höhe bewegen können und ihre Gegner dann von oben herab angreifen. Zusammen mit den messerscharfen Krallen und dem kräftigen Gebiss eine tödliche Kombination
Auch wenn es sich hier NICHT um Edward mit den Scherenhänden 2.0 handelt, sind die Auswirkungen eines Zusammentreffens mit einem Scythe dem Sturz in eine mit Scheren bestückten Hand doch recht ähnlich – nur schlimmer! Wer den Scythe aus einiger Entfernung zu Gesicht bekommt, könnt ihn vielleicht sogar mit einem Menschen verwechseln. Sein aufrechter Gang und humane Gliedmaße sorgen, zumindest kurzfristig, für die perfekte Tarnung. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf. Und allen Abenteurern, denen das Monster über dem Weg läuft, werden nicht lange brauchen, um diese Aussage zu wild kopfnickend zur bestätigen. Zusätzliche Waffen benötigt der Scythe nämlich nicht, da ihm zwei mächtige Säbelklingen aus den Armen wachsen. Zudem können am totenkopfähnlichen Schädel die Kiefer ausgehängt und damit ein mächtiges Gebiss aufgerissen werden. Eine tödliche Kombination! Intelligent und heimtückisch zugleich, ist der Scythe nahezu in ganz Antaloor anzutreffen und tummelt sich gerne auch in dunklen Höhlen und Dungeons um allzu sorglosen Forscher auf zu lauern.
Droser
Jäger
Den Droser einfach nur als gefährliche Krabbe zu bezeichnen, würde diesem sagenumwobenen Monster keineswegs gerecht werden. Zwar ähnelt das Wesen seinen kleinen Artgenossen vor allem in Sachen Lebensraum und Fortbewegung, aber alleine die Ausmaße seiner Gliedmaßen und die Angriffslustigkeit sind markante Alleinstellungsmerkmale, die keinerlei Zweifel an der Kampfkraft dieser Kreatur aufkommen lassen. Auf ihren mächtigen Scheren bewegen sich die Droser überraschend schnell über die Strandgebiete Antaloors und sind auch nur dort anzutreffen. Ihren natürlichen Lebensraum direkt am Meer verlassen diese Wesen so gut wie nie. Allerdings sind sie sehr Besitz ergreifend und verteidigen ihre Territorien mit tödlicher Inbrunst. Dies gilt vor allem wenn gerade die Jungen geschlüpft sind. Wer sich trotz aller Vorsicht plötzlich einem Droser gegenüber sieht, sollte zudem auf den sehr gefährlichen Schwanz achten. Gleich einer knöchernen Lanze schießt dieses Körperteil unvermittelt vor und versucht, den Gegner einfach aufzuspießen. Und auch wenn der so entstandene Schaschlikspieß für den Drosernachwuchs sicherlich sehr attraktiv ist, sollten angehende Antaloor-Helden tunlichst darauf achten, nicht auf der Speisekarte zu landen. Also entweder mit mächtigen Beilen, die den Panzer knacken können, angreifen... oder die Beine in die Hand nehmen und sich aus dem Staub machen!
Nachdem dieser Jäger bereits vor einigen Wochen in einem Screenshot seine Premiere gefeiert hat, haben die Entwickler dem Monster noch mal ein neues Outfit spendiert. Mit einem größeren Gebiss und noch stärkeren Muskelpartien an den Beinen und Schultern wurde die Kreatur noch kompakter und damit gefährlicher. Die intelligenten Wesen jagen zumeist in Rudeln und greifen ihre Gegner von
mehreren Seiten gleichzeitig an. Ihre extreme Schnelligkeit machen sie dabei auch für erfahrene und gut ausgestattete Kämpfer zu einem echten Problem.
Wanze
Sordahon (Dunkler Lord)
Wanzen an sich sind ja schon unangenehme Zeitgenossen. Wenn diese Kreaturen dann auch noch gigantische Ausmaße haben und wolfsgroß auf dich zugetrippelt kommen, hört der Spaß ganz auf. Wer sich die Begegnung dennoch nicht entgehen lassen will, sollte sich in die Welt von Two Worlds 2 stürzen. Dort warten die niedlichen Kreaturen in den trockenen Savannenregionen. Bestens geschützt durch ihren mit zusätzlichen Dornen besetzen Schutzpanzer, greifen die Monster ihre Gegner, ähnlich wie ein Skorpion, mit dem leicht gekrümmten Knochenschwanz an, der blitzschnell zustechen kann
im Volksmund auch angsterfüllt einfach Dark Lord genannt, macht seinem Namen alle Ehre. Als Anführer der sagenumwobenen Myrmidae, Schreckensdiener Gandohars, symbolisiert diese Gestalt das Böse…und ist eine absolute Kampfmaschine. Neben seinen mächtigen Waffen, meistens benutzt Sordahon einen riesigen Morgenstern in Kombination mit einem gigantischen Schild, steht dem Dark Lord zusätzlich ein beeindruckendes Magiearsenal zur Verfügung. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass hier vor allem dunkle Magien zum Einsatz kommen. Als rechter Arm Gandohars räumt diese Kreatur alle potentiellen Gefahrenquellen schnell und effektiv aus dem Weg.
Monsterinsekt
Crusher
Monsterinsekten sind in Antaloor ja schon bekannt. Man denke nur an die Trachidis…Aber auch diese Gattung bekommt in „Two Worlds 2“ Zuwachs. Neuester Spross der Familie ist eine Mischung aus Ameise und Fliege. Natürlich taucht auch dieser Artgenosse wieder in entsprechenden Dimensionen auf und weist dank seiner Flügel eine enorme Beweglichkeit auf. Da die Augen stark unterentwickelt sind, müssen sich die Wesen allerdings fast ausschließlich auf ihren Geruchs- und Gehörsinn verlassen. Vielleicht ja ein kleiner Vorteil für potentielle Gegner, der den entscheidenden Ausschlag im Kampf um Sieg und Niederlage geben kann
Der Crusher macht seinem Namen alle Ehre und hinterlässt überall, wo er auftaucht eine Spur der Verwüstung. Die Kreatur symbolisiert die rohe Urgewalt und sollte niemals frontal angegriffen werden. Denn egal ob Mensch, Baum, Haus oder Fels – alles, was sich im Weg des Crushers befindet, ist der Zerstörung geweiht. Zum Glück hat die Kreatur keine sehr guten Riech- oder Sehorgane. Wer will, kann dem Crusher also ohne Probleme aus dem Weg gehen. Andererseits ist es auch leicht, ein Wesen dieser Gattung aufzutreiben. Einfach einer zirka drei bis vier Meter breiten Spur der Zerstörung folgen. Am Ende des „Wegs“ wartet garantiert diese lebende Dampfwalze und dreht dem tapferen Finder hoffentlich gerade den Rücken zu. Dann stehen die Chancen nämlich nicht schlecht, dass eine schnelle Attacke gegen die Nackengegend des Ungetüms zum gewünschten Erfolg führt. Dort können scharfe Waffen mit etwas Glück durch die etwas weniger dicke, extrem widerstandsfähige Haut dringen. Falls die Klinge allerdings in der oberen Schicht stecken bleibt, steht der aufregendste Rodeo aller Zeiten auf dem Programm…
Tripod
Perforator
Dieses insektenähnliche Wesen gehört sicherlich zu den interessantesten Lebensformen in Antaloor. Die einzigartige Mischung aus Insekt und Echse setzt scheinbar jede Evolutionstheorie außer Gefecht und sorgt für Aufsehen, wo immer das Wesen auftaucht. Der Tripod bewegt sich nicht nur seitwärts wie eine Krabbe laufend vorwärts, sondern kann auch in die Hocke gehen und sich dann mit großen Sprüngen vorwärts bewegen. Ähnlich einer Grille setzt der Tripod so zum Angriff an und hat mit dieser Taktik schon manchen Gegner überrascht, der sich in sicherer Entfernung wähnte. Aber die Reichweite der Springwunder ist wirklich sagenhaft! Ist die Distanz erst einmal überbrückt, folgt umgehend eine blitzschnelle Attacke, die es in sich hat: Die unnatürlich große Zunge zuckt aus dem Maul und versieht unvorsichtige Gegner mit einem gefährlichen Gift, das extrem schnell wirkt und Teile des Körpers lähmt. Ist der Gegner so erst einmal lahm gelegt, sieht es schlecht aus! Wer also nicht gut ausgerüstet ist, sollte lieber einen Bogen um die gemeiner Weise recht harmlos wirkenden Wesen machen. Es könnte die Lebensspanne beträchtlich verlängern!
Unter dem Arbeitsnamen „Perforator“ geistert seit kurzem ein neues Monster durch die unterirdischen Welten Antaloors. Und diese Kreatur macht seinem vorläufigen Namen alle Ehre! Die Klauen sind mit messerscharfen Spitzen besetzt, die beim Zusammenklappen ineinander greifen und für eine Akupunktur der tödlichen Art sorgen. Aber auch mit seinem Gebiss kann dieser finstere Bursche enormen Schaden anrichten. Vor allem, wenn das Opfer erst einmal zwischen den Klauen fest getackert ist und nicht mehr fliehen kann…
Klauenmonster
Dass das Bestiarium von Antaloor in „Two Worlds 2“ noch umfangreicher und phantastischer ausfällt, haben die früheren Ausgaben der AP bereits eindrucksvoll gezeigt. Auch unser heutiger Neuzugang ist nicht weniger imposant. Dem frisch aus den virtuellen Brutstätten von Reality Pump geschlüpften Klauenmonster begegnet man als schwächlicher Nachwuchsheld besser nicht allein im Wald. Das noch namenlose Ungetüm führt seine riesigen, hummerähnlichen Scheren mit ähnlicher Wucht wie der Riese seine Keule. Auf einen Nahkampf sollte man sich in diesem Fall also besser erst gar nicht einlassen…
Letzte Aktualisierung ( Friday, 22. January 2010 )